Sonntag, 14. März 2010
Kassettenarchäologie
"Hängt ihn auf an der Laterne" hieß es früher auf Nord gerne mal zum Herrn in damals noch Schwarz. Heute ist man friedlicher, technischer, genderkorrekter und ästhetischer unterwegs und fordert: "Hängt sie auf an einer Hauswand". Egal ob ausgedientes Vinyl, Omas Badezimmelkachel oder eben ein Tape: eine feine Gestaltungsidee entwickeln, Farbe drauf und ran damit an die gut ausgewählte Hauswand. Another Tape on the wall.



Nach diversen einfachen bis dreifachen Vinyls, einigen Audio-Tape-Kacheln nun also diese hübschen grimmig-grinsenden Video-Tapes. What's next? Dat kennt heute keiner mehr. Mini-Disc werden ihrem Namen auch zu gerecht. Wie wäre es mit einem leckeren Ton-Band-Salat? Oder mit Wand-Tetris aus Tetris-Spielen? Man könnte natürlich auch wieder reaktionär nordwärts umkehren und Dieter Bohlen an ne Hauswand kleben. Dann aber aus Gründen des Gehörschutzes bitte mit dem Gesicht voran.

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Samstag, 13. März 2010
Strukturalicksmus
Schwarz weiß. Aber nicht was das ist.

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Donnerstag, 11. März 2010
Kleingärtner
Genau eine Woche nach dem denkwürdigen kammertheatralischmusikalischen Ereignis folgt nun die entschleunigte Berichterstattung minimalistisch-optischer Art. Und da farbiges Licht inzwischen schneller ist als Grauwerte, kommt hier erstmal nur ein bunter Hund/Fisch/Mann aus dem Dunkel.



Und bevor dieser Vogel hier zu seinem weiteren Rundflug ansetzt, ziehen wir noch einmal die Hand- und Farbbremse, fahren vom Grünstreifen zum Truckstop und drücken ein Auge zu - die Ohren bleiben aber bitte offen.



Denn auch dieser Herr, Weidemann genannt, weiss (und schwarz) musikalisch, stimmlich und textlich zu überzeugen.



Und wenn auch ganz allein ist er doch fantastisch, zwar nicht vier aber doch kla(r).



Passend zur Truckermütze am oberen Ende der skurrilen Erscheinung bleiben am anderen Ende die Füße ganz bodenständig und doch dandyest verpackt auf selbigen, den Kabelsalat anrichtend.



Genug der Ehre für den Eröffner, den Unterstützer, den Vorgruppe. Zurück in den Vorgarten, wo neben den Vögeln und tieffliegenden Fischen auch die Gitarren in den Bäumen hängen.



Hallo, hallo, kann mich jemand hören - wenn man mich schon nicht sieht auf diesen altmodischen Silbernitratplatten...



Entspann dich Chef, lehn' dich zurück, rauch' eine, mach den Farbschalter an und genieße die Musik, so wie ich.



Noch ein letztes Lied im Fadenkreuz von Kamera und Mikrophon und dann verlassen wir das sinkende Schiff, die Boatanic.

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Freitag, 5. März 2010
Hauswand-Dialog
Noch ganz berauscht vom gestrigen musikalisch-elektronisch-biologisch-werkendem und wirkendem Ausflug und zur Überbrückung der Wartezeit bis zu den dazugehörigen botanischen Bildern kommt hier ein kleiner Einblick in den städtischen Dschungel und seine wandmalerischen Zwiegespräche.

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Samstag, 27. Februar 2010

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Freitag, 26. Februar 2010
Schräg
Immer schön geradeaus im Kreis herum. Eine nette und entspannte Viertelemeile ohne Mottorenlärm und eine Idee von Daniel Eatock.



"The recording translates the length of its vinyl groove into audio allowing listeners to experience the 1/4 mile length of the spiral as the record is played. Every inch of the needle’s path is audible in the form of a click, each foot as a beat and distances of 10 feet are heard as a blip. These sounds gradually slow as the stylus approaches the center, (the stylus travels less distance in the groove with each revolution of the record). Along the way, the voice of the narrator mentions the horizontal dimensions of particular objects."

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Dienstag, 23. Februar 2010
Jugend musiziert
Noch ist es egal, ob Dame oder Diva - es geht darum, sich diese junge Sängerin und ihre wunderbare Band gut einzuprägen. Da geht noch was.

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Sonntag, 21. Februar 2010
Grundlagen der Schummelei
Auch wenn es stark danach aussieht: Dies ist kein Polaroid. Leider.

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Freitag, 19. Februar 2010
Grundlagen des Rock
Oder: Happy fuckin' birthday, Toni Iommi.



Und da solche in Stein gemeißelten Lyrics selten geworden sind, sollen sie hier in voller Pracht erscheinen. Das Wort hat nun Herr Osbourne:

Finished with my woman 'cause she couldn't help me with my mind
People think I'm insane because I am frowning all the time

All day long I think of things but nothing seems to satisfy
Think I'll lose my mind if I don't find something to pacify

Can you help me occupy my brain?

I need someone to show me the things in life that I can't find
I can't see the things that make true happiness, I must be blind

Make a joke and I will sigh and you will laugh and I will cry
Happiness I cannot feel and love to me is so unreal

And so as you hear these words telling you now of my state
I tell you to enjoy life I wish I could but it's too late

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Grundlagen der Politik


Aus adliger Distanz reflektiert hieße das dann wohl:
"Ich weiß ziemlich genau was ich bin, aber nicht wo das hinwill."

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Mittwoch, 17. Februar 2010
Grundlagen der Geometrie


Und zugleich und zumindest zögerlich ein kleiner Ausblick auf kommende Schriftbilder in Form von Bild unter Schriften und Schrift auf Bildern zum bildriften und schildern.

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Freitag, 12. Februar 2010
One down and some to go
Gelungene Farbabstimmung zwischen Trinkhallenarchitektur und Abfallkübeldesign. Zudem im Jahr der Fußball-WM eine interessante Variation zum Them: Wie häßlich ist Oranje?

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Donnerstag, 11. Februar 2010
Großartig
Oder doch eher kleinartig? Oder gar klein und unartig? Auf jeden Fall ganz große Kleinkunst und formidabler Rock'n'Roll.



Eine kleine Ergänzung zum Thema "Wer hat musikalisch den besten Pornobalken?" gibt's hier.

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Mittwoch, 10. Februar 2010
Atze
Das st ene Schrebmaschne, ene gute alte Schrebmaschne. Robust, zuverlässg, ncht ganz lautlos. Ncht nur praktsch, sondern auch auf das nötge reduzert. Und es gbt se nur n ener Farbe.



Und mtnehmen kann man se auch ncht. Aber man kann sch n se verleben und darüber enen Roman schreben: Mene Schrebmaschne und ch. Auf Englsch: i-Typewriter.

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Dienstag, 9. Februar 2010
Er ist weg II
Und das ist in diesem Fall sicher kein Grund zum Feiern, auch wenn sich in den letzten Tagen Umtrunke und Redereien die Schnittchen und Klinken in die Hand gaben. Die universitären "akadämlichen" Strukturen scheinen es vorzusehen, den bevorstehenden inhaltlichen Verlust durch kollektiven Alkoholkonsum auszublenden oder zumindest zu lindern. Wird leider nicht funktionieren. Magen voll, Bächle und Kopf leer.



Hier noch ein Nachtrag bzw. eine kleine Nachlese.

Und hier noch ein O-Ton bzw. E-Ton.

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Er ist weg I
Und das ist in diesem Fall sicher ein Grund zu trinken, ein sicherer Grund zu trinken, ein Fass aufzumachen oder sich sein hauseigenes Flaschenbier reinzupressen. Flasche leer, Flasche weg.

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