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Mittwoch, 10. November 2010
Lichtspielhaus c/o Long E
icks, 01:04h
Lichtspiele an Häusern scheinen einer der wenigen positiven Nebeneffekte von zwei eigentlich sehr unschönen Entwicklungen bzw. Zeiten zu sein: dem Kommerzkapitalismus und dem Winter. Ein Himmel so blau, wie es keine Sommernacht und auch kein Alkohol zu stande bringt - nicht mal, wenn sie auf einen Fuji Velvia träfen.




Damit einher geht die Erkenntnis, daß man nicht nur Zahlen sondern auch Buchstaben würfeln kann. Kniffel meets Zauberwürfel meets Scrabble und das ganze ergibt eine schöne Sinnenfreude, in der Dank Hochspannung neben ordentlich Blues auch ein wenig Rock'n'Roll zu stecken scheint.




Damit einher geht die Erkenntnis, daß man nicht nur Zahlen sondern auch Buchstaben würfeln kann. Kniffel meets Zauberwürfel meets Scrabble und das ganze ergibt eine schöne Sinnenfreude, in der Dank Hochspannung neben ordentlich Blues auch ein wenig Rock'n'Roll zu stecken scheint.
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Dienstag, 2. November 2010
Hurra! Hurra! So'n Mist...
icks, 22:52h
...da habe ich doch glatt den ersten Geburtstag dieses kleinen haarigen Biestes hier versemmelt. Also denn, mit leichter Verspätung: Happy Birthday, Schweinebacke!

Auf das es hier wort- und bildreich weitergeht. Mehr oder weniger mehr.

Film ab!

Auf das es hier wort- und bildreich weitergeht. Mehr oder weniger mehr.

Film ab!
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Hunde, die bellen...
icks, 17:52h
...sind klar im Vorteil und können in Holland problemlos antiquarische Bücher erwerben. Sofern der Verkäufer noch in der Lage ist, seiner Arbeit nachzugehen...


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Samstag, 30. Oktober 2010
Nullen und Einsen statt Rillen
icks, 03:05h

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Fern-Seher
icks, 03:00h
Nicht viel zu sagen in diesen Tagen.

Nur in die Fern da schau ich gern.

Mit Brillen vor den Augen und in den Ohren Rillen.

Nur in die Fern da schau ich gern.

Mit Brillen vor den Augen und in den Ohren Rillen.
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Montag, 25. Oktober 2010
Rauschreduktion
icks, 02:08h




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Montag, 18. Oktober 2010
Blaue Stunde
icks, 02:50h
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icks, 02:16h

the framework of the world
is black and white
the infrastructure builders
flex their might

turning true emotion
into digital expression
one by one we all fall down

turning raw compassion
into fields of plus and minus
one by one we all give in

the gray race shrivels
trapped inside the world it creates
it's black and white

I'd swear there were times when I was someone else
a person with determination and knowledge of the self
but you flattened me to rubble and now I can see
that I'm just faded negative of the image I used to be

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Sonntag, 17. Oktober 2010
Landerwerb
icks, 03:00h
Manchmal braucht es nicht viel für ein paar gute An- und Aus- und Querblicke. Hin und wieder klappt das ins Bild setzen sogar dort, wo man es gar nicht erwarten würde. Reiht man Ortsbezeichnungen wie Parkhaus, Einkaufszentrum und Industriegebiet aneinander und würzt sie mit Details wie Winterwind, Kreissparkasse und Verbotssschild, klingt das eher nach eine Platte von WIZO und nach geordnetem Rückzug aufs heimische Sofa als nach Augenschmauß. Doch den guten Appetit sollte man sich nicht so schnell verderben lassen.






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Wunsch'n'Wirklichkeit
icks, 02:57h

Wahlweise natürlich auch: Wuppertal ist überall (internationale Fassung).
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Montag, 4. Oktober 2010
Twenty in 2010
icks, 02:22h



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Freitag, 1. Oktober 2010
One wild year
icks, 16:09h
Ein Jahr ist um. Ein Jahr ohne. Und ich gratuliere mir jetzt einfach mal selbst dazu. Schulterklopf. Ein Jahr ohne. Und ich spreche hier nicht von Orangina. Ein Jahr ohne Rollen. Nur Rock.

Der leidenschaftliche Ex Icks hatte ja vor dem Schritt, vor dem Schnitt stark befürchtet, dass sich das erste Jahr was Dramatik und Bedrohlichkeit angeht eher so anfühlt:
Doch nichts da, schwupps, weg damit, von einem Tag auf den anderen. Und es fehlte kaum etwas. Ab und an allerhöchstens ein leicht sentimentales Zurückblicken, ein Aufflackern der Erinnerung an die verblichene Leidenschaft.
Was mir jedoch nach wie vor fehlt, ist, sich in diesem Text wiederzufinden. Bzw. wird diese Textpassage es sein, die mich eines Tages wieder wird schwach werden lassen. Aber sie ist es wert.
"Nachdem du ein paar Augenblicke mit dem Deckel des Aschenbechers gespielt hast, der an der Türverkleidung festgeschraubt ist, holst du aus deiner rechten Rocktasche das Päckchen Gauloises, von dem du, ohne den in der Mitte wie ein Siegel darüber geklebten weißen Papierstreifen zu verletzen, nur eine der Ecken abgerissen hast und aus dem schon zwei Zigaretten fehlen, entnimmst ihm eine dritte, die du, mit beiden Händen die Flamme schützend, anzündest, wobei dir etwas Rauch in die Augen kommt, was dich zwingt, zwei- oder dreimal zu blinzeln, dann nachdem du auf die Uhr gesehen und festgestellt hast, daß es Viertel nach zehn ist und es also noch knapp eine Stunde dauern wird bis zum nächsten Halt in Dijon, elf Uhr zwölf, streifst du die Asche ab, und als du wieder beginnst, durch dieses kleine weiße, mit Fasern getrockneter Blätter gefüllte Papierröhrchen zu atmen, siehst du zwei rote Punkte in den Brillengläsern des Mannes dir gegenüber aufleuchten und zittern, zwei rote Punkte, deren Leuchten bei jedem deiner Züge stärker und wieder schwächer wird."


Der leidenschaftliche Ex Icks hatte ja vor dem Schritt, vor dem Schnitt stark befürchtet, dass sich das erste Jahr was Dramatik und Bedrohlichkeit angeht eher so anfühlt:
Doch nichts da, schwupps, weg damit, von einem Tag auf den anderen. Und es fehlte kaum etwas. Ab und an allerhöchstens ein leicht sentimentales Zurückblicken, ein Aufflackern der Erinnerung an die verblichene Leidenschaft.
Was mir jedoch nach wie vor fehlt, ist, sich in diesem Text wiederzufinden. Bzw. wird diese Textpassage es sein, die mich eines Tages wieder wird schwach werden lassen. Aber sie ist es wert.
"Nachdem du ein paar Augenblicke mit dem Deckel des Aschenbechers gespielt hast, der an der Türverkleidung festgeschraubt ist, holst du aus deiner rechten Rocktasche das Päckchen Gauloises, von dem du, ohne den in der Mitte wie ein Siegel darüber geklebten weißen Papierstreifen zu verletzen, nur eine der Ecken abgerissen hast und aus dem schon zwei Zigaretten fehlen, entnimmst ihm eine dritte, die du, mit beiden Händen die Flamme schützend, anzündest, wobei dir etwas Rauch in die Augen kommt, was dich zwingt, zwei- oder dreimal zu blinzeln, dann nachdem du auf die Uhr gesehen und festgestellt hast, daß es Viertel nach zehn ist und es also noch knapp eine Stunde dauern wird bis zum nächsten Halt in Dijon, elf Uhr zwölf, streifst du die Asche ab, und als du wieder beginnst, durch dieses kleine weiße, mit Fasern getrockneter Blätter gefüllte Papierröhrchen zu atmen, siehst du zwei rote Punkte in den Brillengläsern des Mannes dir gegenüber aufleuchten und zittern, zwei rote Punkte, deren Leuchten bei jedem deiner Züge stärker und wieder schwächer wird."

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Dienstag, 21. September 2010
Gott ist tot. Seit 40 Jahren.
icks, 16:56h
Wenn die Spatzen von den Dächern pfeiffern, geht alles etwas langsamer. Daher hier etwas verspätet zum vierzigsten Todestag von Gott (jaja, der ist tot, wußten wir doch) seine berühmteste Show (nein, das Feuer hat er hier noch nicht erfunden) live und in voller länge. Tief durchziehen und genießen.
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Samstag, 18. September 2010
Neulich im Internet
icks, 18:34h
Vor ein paar Tagen war es mal wieder soweit, mich packte die Neugier, die Angst, das kalte Grauen, welche unförmigen Ausmaße meine Mobilfunkrechnung nach dem Urlaub angenommen haben möge. Also machte ich mich auf auf den virtuellen Weg zu meinem Dienstanbieter Überraschungslaut-im-Quadrat und beantragte Akteneinsicht, wie das wohl im Amtsdeutsch heißen dürfte.
Nichts da. Erst musste überprüft werden, ob ich dafür auch die Berechtigung habe. Doch nicht nur das. Es schien mir um mehr, um viel mehr zu gehen, wie mir beim Blick in die Browser-Zeile klar wurde:

Ok, ok, ich war im Ausland, ich habe auch aus dem Ausland telephoniert und wurde dort angerufen, ich habe Kurzmitteilungen und Bildmitteilungen verschickt, alles was geht mit einem arthritischen gut fünf Jahre alten mobilen Fernsprecher. Aber gleich zum PKK-Check? Hey, die französische Antlantikküste ist nicht das türkisch-irakische Grenzgebiet und ein ehemaliger Hippie-Campingplatz nicht gerade der Inbegriff des Terrorcamps.
Demenstprechend beruhigt war ich dann, als ich im nächsten Schritt diese Meldung erhielt:

Doch was hieß das nun wieder ? Anfrage unnötig? Kein Terrorverdacht? Aus Versehen in die Rasterfahndung geraten? Oder eher: Die Zuständigkeit geht mit sofortiger Wirkung vom meinem Mobilfunkanbieter auf dem Schäuble seinen Nachfolger über? Ist es Zeit, das Handy möglichst bald möglichst unauffällig im Bächle verschwinden zu lassen?
Doch wie kommunizieren? Rauchzeichen sind für die Kohlendioxid-Bilanz eher suboptimal. Lichtsignale verwirren dumme Zugvögel. Akustische Signale bedürften einer Lautstärke, die die nähere Umgebung nicht gut aufnehmen würde. Dinge mit starken Lampen an den Himmel malen ist hierzulande auch verpönt. Brieftauben gefährden diverse Weltkulturerbe, die sie überfliegen und äh - Sie wissen schon. Also werde ich es doch irgendwie technisch und zugleich ein wenig retro versuchen müssen.

Allerdings ist mir hierbei noch nicht ganz klar, wie das funktioniert, wenn ich mit dem Weltfernsprecher direkt den Briefkasten anrufe.

Aber das kann mir sicher der Christoph mal bei Gelegenheit erklären.
Nichts da. Erst musste überprüft werden, ob ich dafür auch die Berechtigung habe. Doch nicht nur das. Es schien mir um mehr, um viel mehr zu gehen, wie mir beim Blick in die Browser-Zeile klar wurde:
Ok, ok, ich war im Ausland, ich habe auch aus dem Ausland telephoniert und wurde dort angerufen, ich habe Kurzmitteilungen und Bildmitteilungen verschickt, alles was geht mit einem arthritischen gut fünf Jahre alten mobilen Fernsprecher. Aber gleich zum PKK-Check? Hey, die französische Antlantikküste ist nicht das türkisch-irakische Grenzgebiet und ein ehemaliger Hippie-Campingplatz nicht gerade der Inbegriff des Terrorcamps.
Demenstprechend beruhigt war ich dann, als ich im nächsten Schritt diese Meldung erhielt:

Doch was hieß das nun wieder ? Anfrage unnötig? Kein Terrorverdacht? Aus Versehen in die Rasterfahndung geraten? Oder eher: Die Zuständigkeit geht mit sofortiger Wirkung vom meinem Mobilfunkanbieter auf dem Schäuble seinen Nachfolger über? Ist es Zeit, das Handy möglichst bald möglichst unauffällig im Bächle verschwinden zu lassen?
Doch wie kommunizieren? Rauchzeichen sind für die Kohlendioxid-Bilanz eher suboptimal. Lichtsignale verwirren dumme Zugvögel. Akustische Signale bedürften einer Lautstärke, die die nähere Umgebung nicht gut aufnehmen würde. Dinge mit starken Lampen an den Himmel malen ist hierzulande auch verpönt. Brieftauben gefährden diverse Weltkulturerbe, die sie überfliegen und äh - Sie wissen schon. Also werde ich es doch irgendwie technisch und zugleich ein wenig retro versuchen müssen.

Allerdings ist mir hierbei noch nicht ganz klar, wie das funktioniert, wenn ich mit dem Weltfernsprecher direkt den Briefkasten anrufe.

Aber das kann mir sicher der Christoph mal bei Gelegenheit erklären.
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Mittwoch, 15. September 2010
...
icks, 22:44h

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Dienstag, 7. September 2010
Write your message on the wall
icks, 23:40h
Notfalls darf es auch ein wackeliger Lattenzaun sein - und immerhin steht dieser hier nicht nur vor einer wall, sondern sogar oben drauf. Und zwar gleich auf dem Wall, dem Atlantikwall.

Und die präzise und doch irgendwie noch höfliche Aufforderung der Franzosen an die Teutonen, sich mitsamt ihrer Latrinen wieder in die eigenen Landesgrenzen zurückzuziehen, bezieht sich diesmal gottseidank nicht auf diverse Panzerdivisionen, sondern auf einige prinzipiell ja sehr friedliche VW-Bulli-Divisionen.

Bei denen bzw. bei Teilen ihres Nachwuchses rächt sich nun die allzu friedfertig-antiautoritäre Erziehung bzw. siegt sie klar gegen die erst später in der Sozialisation etablierte eisenharte Mülltrennungsdoktrin. Dementsprechend erhält hier der Begriff des Dualen Systems neue Bedeutung und wird der Müll nur sehr rudimentär getrennt - sprich das leere Biergefäß vom vollen getrennt und gleich haufenweise in den Dünen zurückgelassen. Wodurch sich dann wieder der volle vom leeren Deutschen, oder der Vollontär vom Leerling unterscheidet usw.

Mein Tip: In Zukunft einfach mal wieder häufiger beim einheimischen Imbiß des Vertrauens vorbeischauen, da dürft Ihr sicherlich zusammen mit den eben erworbenen Nahrungsmitteln (aber auch die schön trennen, gell) auch ein paar Bierflaschen entsorgen.

P.S.: Was wäre, wenn auf einmal keine Bierflaschen in den Dünen lägen, sondern, sondern, sondern...
Weinflaschen?

Und die präzise und doch irgendwie noch höfliche Aufforderung der Franzosen an die Teutonen, sich mitsamt ihrer Latrinen wieder in die eigenen Landesgrenzen zurückzuziehen, bezieht sich diesmal gottseidank nicht auf diverse Panzerdivisionen, sondern auf einige prinzipiell ja sehr friedliche VW-Bulli-Divisionen.

Bei denen bzw. bei Teilen ihres Nachwuchses rächt sich nun die allzu friedfertig-antiautoritäre Erziehung bzw. siegt sie klar gegen die erst später in der Sozialisation etablierte eisenharte Mülltrennungsdoktrin. Dementsprechend erhält hier der Begriff des Dualen Systems neue Bedeutung und wird der Müll nur sehr rudimentär getrennt - sprich das leere Biergefäß vom vollen getrennt und gleich haufenweise in den Dünen zurückgelassen. Wodurch sich dann wieder der volle vom leeren Deutschen, oder der Vollontär vom Leerling unterscheidet usw.

Mein Tip: In Zukunft einfach mal wieder häufiger beim einheimischen Imbiß des Vertrauens vorbeischauen, da dürft Ihr sicherlich zusammen mit den eben erworbenen Nahrungsmitteln (aber auch die schön trennen, gell) auch ein paar Bierflaschen entsorgen.

P.S.: Was wäre, wenn auf einmal keine Bierflaschen in den Dünen lägen, sondern, sondern, sondern...
Weinflaschen?
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Sonntag, 5. September 2010
G'N'F'N'R
icks, 20:59h
Noch drei Tage.
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Sonntag, 5. September 2010
Waschküchenpsychologie
icks, 00:07h
Alles eine Frage des Typs:
An die Wäsche? Oder doch eher klammern?





An die Wäsche? Oder doch eher klammern?





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