Sonntag, 4. Juli 2010
Wenn ich mal groß bin...

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Abkühlung
Einer der wohl größten Songs der letzten 20 Jahre. Diesmal ganz ohne Soundfrickler und Orgel und ohne Gibbons aber doch sehr sehr wohlklingend, wenn auch einen Tick zu glatt, ohne die Filigranität, die rauhe Oberfläche, die Ecken, das Umkippen in Gebrochenheit, das Wabern der B3 fein säuberlich und präzise durchschnitten von einer Stimme, die es wohl nur einmal gibt. Aber auf jeden Fall eine sehr mutige und gelungene Cover-Version.

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Samstag, 3. Juli 2010
It's a long way to the top...

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Mittwoch, 16. Juni 2010
Another Brick in the Wall
Man könnte hierzu natürlich auch sagen "Wuppertal ist immer noch überall", aber das trifft es nicht ganz, haben wir es hier doch (noch) nicht mir Bausünden, sondern mit Baulücken zu tun, nicht mit verunglückten architektonischen Lehrstücken, sondern mit Leerstellen zunächst, die aller Wahrscheinlichkeit nach alsbald furchteinflößend befüllt werden. Wuppertal par anticipation, wenn man so will.

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Uralt but still rockin'

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Montag, 14. Juni 2010
Götterdämmerung
Kleine und schlechte Bilder - und doch große Helden.



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Samstag, 12. Juni 2010
Kaiserwetter
Falls es hier die nächsten Wochen so ruhig bleiben sollte, wie schon in den letzten, so hat dies einen simplen Grund, eine auf der Hand liegende Erklärung, die auf dem Fuße folgt. Das Glück mag auf dem Rücken der Pferde liegen, auch wenn sie auf dem Flur stehen, die Wahrheit aber, die liegt auf dem Platz.



So wünschenswert eine Rückkehr in die fußballerisch-proletarische Vormoderne wäre (die Abseitslinie, die Epochenschwelle dürfte hier irgendwo zwischen 1990 und 1992 zu suchen sein): Grau ist alle Theorie und wer schließlich auf dem Platz stehen und wer zum Bankdrücker wird, werden wir in Bäll.de sehen.



Auch wenn Friedrich Wilhelm Graf von der Schulenburg einst meinte, Ruhe sei nun die erste Bürgerpflicht, so würde Kaiser Franz B. ihm in die Parade salbadern und den König Fußball in diese Position befördern. Und das Fuß(ball)volk wird im folgen.



Hoffen wir also auf Flanken, die wie einst anno 1974 den Duft der Utopie atmen.

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Montag, 31. Mai 2010
Weltuntergang jetzt
Der Easy Rider, der immer wußte was er tat, macht keine Bilder mehr.



Einer der wenigen Frei- und Querdenker, Stachelfisch im aalglatten Haifischbecken Hollywood, einer der immer wieder aufgestanden ist, hat seinen letzten Kampf verloren. R.I.P.

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Mittwoch, 26. Mai 2010
Eins, drei.
Boch.

Trotz der vorabendlichen Lektüre von “Ein Mann der schläft”...: Es ist vollbracht.



Tataaaaa. Nun spielt die Musik.



Daher erst einmal ein freudiges, entspanntes Hallelujah . Nun heißt es, den Freigang zu genießen. Ab sofort dürft ihr mich Dr. Rock nennen.

Ach ja, und das hier sollte ich mir vielleicht auch hin und wieder mal anhören.

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Montag, 24. Mai 2010
Noch drei...
...oder wie es bei P.S. heißt: Der Countdown läuft.

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Hab acht


Und Papas Wein steht dank Dante auch zu Verköstigung bereit.

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Samstag, 22. Mai 2010
Dreiundzwanzig
13052010.

Die lang erwartete 23 trudelte neulich ein, regnete herab, versank im Schlamm. Und doch war sie eine ganz besondere Nummer unter den Vielen. Nicht Rainer sondern Joxemi hatte es gerichtet, hatte angerichtet, angebandelt und angebändelt.



Nichtsahnend und bescheiden wollten sich Icks und seine B-Gleitung am Abendkassenhäuschen Einlaß erbitten, wurden weitergereicht nach Nebenan zur Ausländerbehörde, zum kleinen Häuschen für die großen Stars und Ska's und waren wenig später ganz aus selbigen, da mit mit einem Armband zwar nicht zur Band aber doch zum Künstler geadelt.

Draußen wurde es dunkel und den Beiden dämmerte es: Was sich anfühlte wie eine Handschelle, war der Freibrief für drei Tage kostenlosen Festival-Genuß. Kryptische Buchstabenfolgen wurden zu wertvollen Türöffnern.



All areas, backstage, stage, lounge, catering usw usf. - so läßt sich ein Festival in den Schweizer Bergen bei Nieselregen, knöcheltiefem Schlamm und knapp über Null Grad des Nachts im Bulli dann doch aushalten - vom Luxus sauberer und schlangenloser ToiTois und unbegrenzten Heinekens einmal ganz zu schweigen.

Und zum Aufwärmen gabe es ja neben beheizten v.i.p.-Zelten auch noch das wie immer wunderprächtige und energiegeladene Konzert Nummer 23 des oben genannten edlen Spenders und seiner Mannen samt äußerst sympatischen Backstage-Plausch zur stolzen Präsentation der langsam wachsenden Englischkenntnisse.

Auf ein neues, auf ein nächstes und muchissimas gracias - I really appreciate that.

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Donnerstag, 20. Mai 2010
Schon wieder schön
Ein alter Mann kotzt auf die Wiese und die Dächer singen Lieder vom Verfall. Oder: Aller guten Dinge sind sieben.



Wieder ein tolles Konzert in einer wunderschönen Schweizer Location samt Bier-Bar-Bahn-Anschluß und auch über die Vorband mußte man sich nicht krämern, wurde sie doch allerfeinst von des Grafen Mannen unterstützt. Der Herr selbst war zwar wie üblich eidgenössisch erkältet, aber dennoch nicht verschnupft, sondern voller Elan.

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Dienstag, 18. Mai 2010
Spur halten


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Mittwoch, 5. Mai 2010
Wuppertal ist überall II
In der heutigen Folge dieser kleinen föderalistisch-bundesdeutschen Studie zu architektonischen Fehlgriffen und der anmutigen Schönheit des standardisierten Betonhochbaus: Bremen.







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Drei zu eins

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Freitag, 30. April 2010
Retroduktion
Manchmal tauchen auf einmal Worte vor einem auf, die man schon längst im Museum wähnte, die beim Aussprechen eine Staubwolke aufzuwirbeln scheinen und einen mit ihrem Charme verführen. Das hier ist so ein Wort.



Was ist das, eine Lichtpause? Funkelt da etwas seltsam durch die Nacht? Ist es das Warten des Verschlusses auf die Auslösung? Das wunderbare Dazwischen zwischen Licht-Aus und dem ersten Ton? ...herzlich Willkommen im Assoziations- und



Wirf den Kopf in den Nacken und rück die Winkel ins rechte Licht. Pause.



Stell die Perspektive auf Null.



Und denke verwundert: O!

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Montag, 26. April 2010
Grieche sucht Griechin


Oder: Athen in Zeiten der Krise.
Oder auch: O tempora, o mores! (für's Graecum hat's bei Icks nie gereicht)

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